über uns

Unternehmen

Die Steenfabriek De Rijswaard BV liefert bereits seit 1900 Ziegel für den Wohnungs- und Nutzbausektor.

In rund einhundert Jahren hat sich die Fabrik zu einem soliden Unternehmen mit einer jährlichen Produktionskapazität von zirka 120 Millionen Ziegeln entwickelt.

Innovation ist einer der wichtigsten Schwerpunkte der Geschäftspolitik von De Rijswaard. So wurde im Jahr 2008 der komplette Maschinenpark erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Diese innovative Produktionsumgebung trägt nicht nur zu einem qualitativ hochwertigen Produkt bei, sondern gewährleistet auch ein hohes Maß an Effizienz im produktionsprozess.

Bei De Rijswaard setzen wir unser Innovationspotenzial auch ein, um die Nachhaltigkeit der Produktion zu fördern. Gesellschaftlich vertretbares Unternehmertum steht bei uns hoch im Kurs. U.a. durch Rauchgasreinigung, zwei eigene KWK-Anlagen und ein modernes Abzugssystem sorgen wir dafür, dass das Wohlbefinden der Menschen und der Schutz der Umwelt so weit wie möglich gewährleistet sind.

Unternehmensgeschichte

"Wir sind die Jungs vom Ofen. Das wollen die Städter nicht glauben. Wir sind die Jungs von der Ziegelei. Wir brauchen uns vor den Städtern nicht zu verstecken. Wir leben, wir leben, Für die Stadt Schiedam"

Diese Verse erklangen (im niederländischen Original natürlich) vor rund 100 Jahren in den Fabrikhallen von De Rijswaard. Indem die Arbeiter solche Lieder sangen, schöpften sie immer wieder Mut

Die Arbeit in der Ziegelei war hart, aber in der Gegend von West Bommelerwaard die beste Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Die ‘Stoom Pannen- en Steenfabriek de Rijswaard’, 1900 gegründet von F. Ridder de Huyssen van Kattendijke, war damals eine von vielen Ziegeleien in dieser Region.

Die Anfangsjahre

Die Arbeit bei De Rijswaard ging vor einem Jahrhundert ganz anders vonstatten als heutzutage.

So gab es die ‘Lehmtreter’ oder ‘Lehmträger’, die den gemischten Ton – barfuß – in einem Behälter auf den Schultern zur Formbank trugen. Die so genannten ‘Zuschieber’ sorgten dafür, dass die Ziegelformen gewaschen, besandet, gefüllt und abgestrichen wurden. Die ‘Heizer’ hatten die gefährliche Aufgabe, den Ofen zu bedienen und dann gab es noch die ‘Pferdeführer’ für die Pferde, die für den Transport innerhalb der Fabrik eingesetzt wurden. Später wurden diese Pferdeführer durch Maschinisten abgelöst, die die Dampflokomotiven, Bagger, Diesellokomotiven und Zugschaufeln bedienten. Gepresst wurden die Ziegel mit einer Dampfpresse und getrocknet wurden sie in Trockenscheunen. Ganz zu Anfang wurden die Ziegel in einem altmodischen Feldofen gebrannt. 1929 wurde dieser durch einen Flammofen ersetzt und 1963 wurde der erste Tunnelofen in Betrieb genommen.

Höhen und Tiefen

Die über 100-jährige Ziegelei hat viele Höhen und Tiefen erlebt.

So wurde die Fabrik im II. Weltkrieg von deutschen Bomben getroffen. Genau wie die anderen Fabriken am Flussbett ruhte bei De Rijswaard während des Krieges der Betrieb: Es gab keine Kohle zum Heizen, die fünfzehn Pferde wurden beschlagnahmt und die Mitarbeiter wurden mobilisiert. Nach dem Krieg wurde De Rijswaard nach und nach zu einer modernen Ziegelei umgebaut. 1954 hielt die maschinelle Trocknung der Ziegel Einzug, 1957 wurde die vollautomatische Presse in Betrieb genommen und um 1962 wurde ein komplett neuer Trakt mit einem Lehmschuppen und einem Mischhaus erbaut.

De Rijswaard heute

Der wichtigste Meilenstein der letzten Jahre ist zweifelsohne der Umbau und die Modernisierung der Ziegelei im Jahr 2008, in deren Rahmen u.a. ein neuer Tunnelofen und eine voll automatisierte Produktionsstrecke in Betrieb genommen wurden. Seither kann man De Rijswaard mit Fug und Recht als eine der innovativsten, beständigsten und leistungsfähigsten Ziegeleien der Niederlande bezeichnen!

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