Vorbehandlung

Vorbearbeiten von Ton

Der eingebrachte Ton gelangt über einen Vorratsbehälter in den Mischer. Dort wird Mangan oder Kalk (für die Farbe), aber auch Wasser zugegeben.

Dies soll Staubbildung während des Mischvorgangs verhindern. Eigentlich ist es in der Fabrik gar nicht so staubig: Dank guter Hauswirtschaft und moderner Absauganlagen wird jeder Raum so staubfrei wie möglich gehalten. Nach dem Mischer geht die Lehmmischung weiter zum Gurkenkorridor. Dies ist eine große Mühle auf einem Schleifbett von Löchern, wo irgendwelche Steine und dergleichen zerkleinert werden. Der Ton verlässt die Gurke durch die Löcher und erzeugt kleine "Würste" mit einem Durchmesser von etwa 18 mm. Diese Würste durchlaufen dann eine Walze mit einem Schlitz von ca. 1 mm. Die gerollten Tonstücke werden über ein Förderband zum Tonkörper transportiert.

Lehmkeller

De Rijswaard ist eine der zwei Steinfabriken in den Niederlanden mit einem Lehmkeller.

Hier werden die vorbehandelten Tonstücke Schicht für Schicht gelagert, um das Rohmaterial weiter zu homogenisieren. Schließlich wird der Ton mit einer Baggermaschine diagonal aufgenommen. Von der Tonscheune wird der Ton automatisch zur Steinpresse transportiert.