Stoke

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Die feuerfesten Tunnelöfen warten in langen Reihen, um in den Ofen gelangen zu können.

Bevor sie dort ankommen, passieren sie zuerst den Vorwärmer. Dort werden die Steine auf ca. 180 ° C vorgewärmt. Wegen der Hitze verlieren die Steine ihre letzte Restfeuchte (ca. 2%). Vom Warmhaltetunnel fahren die voll beladenen Tunnelofenwagen in den 235 Meter langen Tunnelofen. Sehr langsam, ¼ Teil alle dreißig Minuten, rutschen die Autos durch den Ofen.

Der Backprozess

Die Temperatur steigt allmählich vom Beginn des Ofens auf die maximale Temperatur in der Mitte an.

Jede Steinfarbe hat ihren eigenen Brennprozess. Beispielsweise werden gelbe Steine auf 1080 ° C, rote Steine auf 1060 ° C und Mangansteine auf 1050 ° C erhitzt. So kann pro Zyklus nur eine Steinfarbe gebacken werden. Die Temperatur ist gleichmäßig über die gesamte Ofenbreite verteilt, so dass keine Farbunterschiede auftreten. Die schnelle Abkühlung folgt, nachdem die maximale Temperatur erreicht wurde. Durch Lüftung sinkt die Temperatur schnell auf ca. 620 ° C ab. Die dabei frei werdende warme Luft gelangt zum Trockner. Nach der schnellen Abkühlung folgt eine Strecke von 25 Metern, wo nichts passiert; Die Steine sind jetzt in einer Phase, in der sie sehr langsam abkühlen müssen. Wenn das zu schnell geht, können sie pleite gehen. Nach einigen Tagen kommt das Auto aus dem Tunnelofen. Ein Gesamtzyklus besteht aus 40 Autos, was 1 Million Steinen entspricht.

Alles automatisch

Der gesamte Backprozess ist computergesteuert und läuft sieben Tage die Woche.

Auch in den Momenten, in denen keine Mitarbeiter anwesend sind (Samstag Nachmittag und Sonntag). Am Samstagmorgen werden deshalb im Tunnel für den Warmhaltetunnel genügend Tunnelofenwagen aufgestellt; Das System erledigt den Rest. Während des Prozesses werden alle relevanten Daten aufgezeichnet und auf dem Bildschirm sichtbar gemacht. Einzigartig ist die Überwachung des Energieverbrauchs. Dies zeigt zum Beispiel, dass nur 87 m3 Gas zum Brennen von tausend Ziegeln verwendet werden. Im Überwachungsraum befinden sich auch die BHKW, die die freigesetzte Wärme in Energie umwandeln.

Abschließende Überprüfung

In De Rijswaard dreht sich alles um Qualität.

Die Ziegel werden zufällig im Labor der Fabrik geprüft. Zum Beispiel werden Wasseraufnahme, Größe, Farbe usw. berücksichtigt, wobei die CE-Klassifizierung als Richtlinie verwendet wird. Zusätzlich zu ihrer eigenen Kontrolle wird die Qualität der Ziegel auch von externen Parteien getestet. Auf diese Weise hält De Rijswaard seine Ziegel auf höchstem Niveau.